Das IPad Medienkonzept

Das iPad Medienkonzept

Medienbildung ist in den Lehrplänen aller Schularten und Jahrgangsstufen verbindlich berücksichtigt. Die Beschäftigung mit Medien ist eine übergreifende, integrative Bildungs- und Erziehungsaufgabe, bei der alle Fächer einen Beitrag leisten. Als Stellschraube zwischen Lehrplan, Unterrichtspraxis, Lehrerprofessionalität, Schulausstattung und Lebenswirklichkeit hat das iPad Medienkonzept folgende Funktionen:

  • Das iPad Medienkonzept fokussiert die im Lehrplan dokumentierten Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Medien erwerben sollen, und unterstützt die Lehrkraft bei deren systematischen Aufbau sowie der verbindlichen Zuordnung der fach- und jahrgangsspezifisch zu erwerbenden Kompetenzen.
  • Es gewährleistet, dass alle Schülerinnen und Schüler das fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel einer umfassenden Medienkompetenz erreichen. Förderschulen können der individuellen Lernausgangslage durch lernzieldifferentes Unterrichten Rechnung tragen.
  • Es ermöglicht die Integration bereits bestehender schulinterner Konzepte (z. B. Beschulung von Asylbewerbern und Flüchtlingen, Inklusion, MINT-Maßnahmen, Lernen lernen, KESCH, Methodencurriculum) und die Vernetzung von schulischen und außerschulischen Angeboten.
  • Es schafft einen Orientierungsrahmen für die Medienbildung an der Schule bei gleichzeitiger Transparenz und Verlässlichkeit für alle.
  • Es ermöglicht Kompetenzentwicklung, da Lehrkräfte gezielt auf bereits vorhandene Kompetenzen aufbauen können.
  • Es erleichtert die Unterrichtsvorbereitung durch den Verweis auf Methoden und Materialien.
  • Es dient der Qualitätsentwicklung von Unterricht, da konkrete Angaben zu Kompetenzerwartungen formuliert werden und flankierende Unterrichtsmodule bereitstehen.

Das iPad Medienkonzept garantiert:

  • die Anpassung an schulspezifische Zielsetzungen,
  • die Orientierung am Kompetenzrahmen für Medienbildung,
  • die Anbindung an den Lehrplan,
  • fachspezifische und kompetenzorientierte Konkretisierungen,
  • fachübergreifende Schwerpunkte,
  • die Beteiligung aller Fächer,
  • einen schrittweisen, systematischen Aufbau über Schuljahre hinweg,
  • die Integration der grundlegenden informationstechnischen Fähigkeiten bzw. Arbeitstechniken und -methoden, die Voraussetzung zum Erwerb von Medienkompetenz sind,
  • eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Fortbildungsplanung

Ein effizienter Einsatz des iPads im Unterricht mit dem Ziel, die Unterrichtsqualität nachhaltig zu verbessern, setzt voraus, dass Lehrkräfte wissen, wie man sie handhabt und wie sie als Werkzeug gezielt zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen eingesetzt werden können. Die Lehrkräfte benötigen also neben anwendungsbezogenen vor allem auch mediendidaktische Kompetenzen.

Es muss davon ausgegangen werden, dass die Vorkenntnisse im Bereich der digitalen Bildung innerhalb eines Kollegiums (sehr) heterogen sind. Auch haben unterschiedliche schulische Zielgruppen (z. B. Seminarlehrer, Fachbetreuer, Fachlehrer) ganz unterschiedliche Fortbildungsbedarfe, die jedoch in der schulinternen Fortbildungsplanung zum Medienkonzept allesamt berücksichtigt werden müssen. 

Eine erfolgreiche Fortbildungsplanung zum iPad Medienkonzept:

  • orientiert sich am Bedarf des Kollegiums,
  • deckt verschiedene Themenbereiche der Medienbildung ab,
  • ist nach Zielgruppen differenziert,
  • berücksichtigt schul- und fachspezifische Besonderheiten,
  • nimmt Bezug auf die im Medienkonzept anvisierten Zielvereinbarungen,
  • beinhaltet längerfristig angelegte Maßnahmen,
  • nutzt schulinterne Ressourcen,
  • bindet Angebote der lokalen und/oder regionalen sowie zentralen Lehrerfortbildung (auch im Bereich eLearning!) und ggf. auch externe Partner ein.

Ausstattungsplan

Die Nutzung des iPads als digitales Medium und Werkzeug setzt voraus, dass dies zum geeigneten Zeitpunkt zur Verfügung steht und funktionstüchtig ist. Des Weiteren erfordert der gewinnbringende Einsatz des iPads im Unterricht eine auf die pädagogischen Bedürfnisse und Zielsetzungen abgestimmte technisch-organisatorische Infrastruktur.

Beim Ausstattungsplan steht vor allem das „Lean Lan for School“ Schulnetzkonzept im Mittelpunkt der Planung. Es kann völlig neu aufgesetzt werden oder neben der bestehenden IT-Struktur parallel laufen. Es ermöglicht die optimale Entfaltung der Möglichkeiten des iPads. Es ist schnell, datenschutzrechtlich sicher, extrem kostengünstig und erfordert keinen Wartungsvertrag. Das „iPad Medienkonzept“ nutzt das vorhandene lokale Netz der jeweiligen Schule und die Lernplattform „mebis“ des bayrischen Kultusministeriums.

  • Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung:
    „Zentral für den Erfolg digitaler Bildung ist die Pädagogik – digitale Technik muss guter Bildung dienen, nicht umgekehrt.“

Optimierung der Medienausstattung und Organisation

Digitale Medien und Werkzeuge entwickeln sich stetig weiter. Die Innovationszyklen sind enorm kurz. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, die sich den Schulen in diesem Zusammenhang bieten, und aufgrund der äußerst unterschiedlichen Voraussetzungen, Bedürfnisse und Rahmenbedingungen muss die Einzelschule – in Abstimmung mit dem Sachaufwandsträger – hier individuelle, schulspezifische Lösungen finden. Eine Lösung ist „das iPad Medienkonzept“ 

Eine grundlegende Orientierung bei der Erweiterung und Optimierung des Ausstattungsplans bietet das jährliche VOTUM. Der Beraterkreis zur IT-Ausstattung von Schulen veröffentlicht in seinem VOTUM regelmäßig aktualisiert Empfehlungen für eine an den pädagogischen Zielsetzungen orientierte, stabil funktionierende und zeitgemäße IT-Ausstattung und IT-Infrastruktur an den Schulen. In diesem Votum ist das iPad ausdrücklich als eine Möglichkeit vorgesehen.

Peter Pürner
01778375757

Dillingen 19.07.2018

 

Stellen Sie sich vor es gäbe ein Schulnetzwerk, dass leicht zu administrieren ist, ohne einen externen Wartungsvertrag auskommt und kaum Kosten verursacht. Dies ist mit einem Lean Lan For School System möglich.

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